Wandern am Vilsalpsee (Tannheimer Tal)


Unsere älteste Tochter wollte wandern gehen. Das traf sich gut, denn ich wollte fotografieren gehen. Deshalb hab ich vorgeschlagen, dass wir ins Tannheimer Tal an den Vilsalpsee fahren.
Von uns aus (Nähe Ulm) hat es nur ca. 1,5 Std. gedauert bis wir dort waren.
Um direkt am See zu parken, sollte man vor 10:00 Uhr dort sein. Denn zwischen 10:00 und 17:00 Uhr darf man mit dem PKW nicht mehr zum See hin fahren. Zurück nach Tannheim jedoch jederzeit.



Wie gesagt: Man kann direkt am See parken. Der Parkplatz ist zwar kostenpflichtig, aber das sind die Parkplätze in Tannheim auch.
Ebenfalls direkt am See ist das Restaurant Vilsalpsee.
Wer sich also vor oder nach seiner Wanderung noch stärken will, hat hier die Möglichkeit dazu.




Wir sind dann am Restaurant rechts um den See gelaufen, Richtung Vilsalpe.
Ein ausreichend breiter Kiesweg führt am Seeufer entlang. Für Kinderwägen also ideal. Außerdem gibt es (zumindest auf dieser Seite* des Sees) keine nennenswerte Steigung.
Immer wieder stehen am Wegrand Bänke auf denen man eine kurze Rast einlegen kann.
*Am anderen Seeufer sind wir nicht entlang gelaufen, da der Weg der von der Vilsalpe an das östliche Ufer führt derzeit gesperrt ist (Link).








An der Vilsalpe vorbei sind wir dann gerade aus Richtung Wasserfall Bergaicht gelaufen.
Ab hier geht es dann auch bergauf und der Kiesweg wird rauer. Man tut sich mit einem "normalen" Kinderbuggy auf alle Fälle schwerer, da diese oftmals kleinere Räder haben. Ein Kinderwagen mit ordentlichen, luftgefüllten Gummireifen hats hier vielleicht doch leichter.






Spätestens ab der Vilsalpe trifft man hier und da auf freilaufende Kühe. Die haben es sich bei dem wunderbaren Wetter gut gehen lassen.




Entlang des Weges gibt es immer wieder Kleinigkeiten zu sehen wie z.B. die Silberdistel oder Steinmänchen, die von Wanderern aufgetürmt wurden. 
Teils auch größere Felsbrocken, die vor langer (oder auch kurzer) Zeit den Berghang herab gekommen sind.


Leider wurde der Kiesweg immer gröber und ein weiter fahren mit dem Buggy war ab einem gewissen Punkt nicht mehr möglich.




Ich hab mir dann den Buggy geschnappt und getragen. Meine Frau hat dann unsere jüngeste getragen. So ging es dann (Gott sei Dank) nicht lange bis wir "oben" waren und den Wasserfall sehen konnten.







Weiter sind wir dann nicht gelaufen, denn hier gab es einen Steinrutsch. Der Weg wurde schmaler und durch das Geröll war es jetzt auch nicht so super zu laufen. Zumal ich weiterhin den Buggy hätte tragen müssen und meine Frau unsere kleine Tochter. Die Große hätte ich auch lieber an die Hand genommen. Dadurch das der Weg jedoch schmaler wurde hätte man hintereinander laufen müssen. Und ich kenn meine Tochter...





Andererseits war es schon o.k. das wir dann umgedrehen mussten. Wir waren bis dahin schon um die 2 Stunden unterwegs und die Strecke mussten wir ja auch wieder zurück laufen.
Auf dem Rückweg sind wir dann noch bei der Vilsalpe eingekehrt.




















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